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Werbeartikel im Konkurrenzkampf

Vor- und Nachteile von Werbeartikeln im Vergleich zu anderen Werbeformen

Die positive Wirkung hochwertiger Werbeartikel dürfte mittlerweile unstrittig sein. Doch wie schneiden sie im Vergleich zu anderen Werbeformen ab? Vorweg: fast jeder Deutsche über 14 Jahren besitzt einen Werbeartikel. In einer im Jahr 2016 veröffentlichten Studie gaben 91% der Befragten an, einen Werbeartikel in ihrem Besitz zu haben und auch zu benutzen. Besonders die Klassiker wie Kugelschreiber, Notizblöcke oder Kalender wurden hier genannt. Über ein Drittel der Probanden besitzen den Artikel sogar bereits seit über zwei Jahren.

Ein langer Zeitraum, in dem die Werbebotschaft immer wieder präsent ist – mit nur einer einmaligen Übergabe bzw. einem Kontakt mit dem potenziellen Interessenten. Denkt man an den Klassiker Kugelschreiber als preiswerten Streuwerbeartikel weit unter 10 Euro pro Stück kann geschlussfolgert werden: Streuartikel bedeuten nicht gleich Streuverluste!

Werbeartikel stehen besonders bei großen Unternehmen hoch im Kurs

Doch wie schneiden die Werbeartikel im Marketing-Mix mit anderen Werbeformen wie Bannerwerbung, TV, Printanzeigen oder Radio ab? Die Werbeerinnerung, also die Erinnerung an den Namen oder die Werbebotschaft des Unternehmens, ist bei Werbeartikeln vergleichsweise hoch. In einer Umfrage gaben 59% der Befragten an, sich durch den Werbeartikel an den Marken- bzw. Unternehmensnamen zu erinnern. Zum Vergleich: bei Radio, TV und Zeitschriften sind es jeweils an die 30%. Bei einem Werbeartikel ist die Chance im Vergleich zu anderen Werbemaßnahmen also doppelt so hoch, dass der Beschenkte sich an das Unternehmen oder die Werbebotschaft erinnert.

Werbeartikel sind von den eingesetzten Kommunikationsmitteln über alle Unternehmensgrößen hinweg sehr beliebt und werden am Häufigsten eingesetzt. Auffällig ist, dass besonders große Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern dieses Instrument besonders gerne zur Kundengewinnung und -bindung einsetzen (95% der befragten Unternehmen setzen Werbeartikel ein). Werbeartikel stehen also tatsächlich bei allen Unternehmensgrößen auf Platz 1 der meistgenutzten Kommunikationsmittel, gefolgt von Onlinewerbung, Messen/Ausstellungen und Anzeigen in Fachzeitschriften.

Besonders beliebt bei der haptischen Werbung sind Streuwerbeartikel mit einem Einzelwert von bis zu 10 Euro. Hier kommen oft die Klassiker wie Kugelschreiber, Kalender, Schreibblöcke, Eiskratzer o.ä. zum Einsatz. Die befragten Unternehmen gaben in der Studie an, dass sich 89% der eingesetzten Werbeartikel in diesem preiswerten Bereich befinden. Nur noch 10% der Artikel liegen im Bereich zwischen 10 und 35 Euro und 1% entfällt auf Präsentwerbeartikel für mehr als 35 Euro.

Und was spricht dagegen?

In der Werbeartikel-Monitor Studie 2015 fragten die Forscher die Unternehmer auch nach ihren Gründen, keine Werbeartikel einzusetzen. Je ein Drittel der Entscheider gaben an, dass sie diese Artikel grundsätzlich ablehnen, da ihnen keine Wirkungsnachweise vorlägen oder sie von der Wirkung nicht überzeugt seien. Um diese Einstellung zu ändern, benötigten die Unternehmer mehr erfolgreiche Praxisbeispiele sowie Wirkungs- und Effiziensbelege. Auch die dürftige allgemeine Informationslage zum Thema Werbeartikel stellt für einige Unternehmen einen Grund dar, Werbeartikel als Kommunikationsmittel abzulehnen. Sie wünschen sich fundierte Informationen zum Thema, etwa in Fachzeitschriften. Aber auch andere Gründe sprechen gegen den Einsatz von Werbeartikeln, etwa ein sehr kleiner definierter Kundenkreis.

Die Aufgabe der Werbeartikelhersteller – Geschenke machen Freunde

Glaubt man den hier vorgestellten Studien, stehen Werbeartikel bei einem Großteil der Unternehmen hoch im Kurs, wenn nicht sogar an der Spitze der eingesetzten Werbemittel. Da verwundert es nicht, dass viele Werbeartikelhersteller um die Gunst der Entscheider buhlen. Dass Geiz nicht unbedingt geil ist, zeigt sich bei qualitativ minderwertigen Artikeln schnell. Geschenke machen Freunde, unpassende Geschenke hinterlassen jedoch einen schlechten Nachgeschmack und lassen oft auf die Beziehung des Schenkers (in diesem Fall das werbende Unternehmen) und des Beschenkten (in diesem Fall der Kunde oder Interessent) schließen. Durch einen minderwertigen Werbeartikel können somit Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens in ein schlechtes Licht gerückt werden.

Umso wichtiger ist es als Unternehmen, einen kompetenten Partner zu haben, der auf alle Fragen zum Thema Werbeartikel die passende Antwort hat.

Im Kommunikationsmittel-Mix darf diese haptische Form der Werbung bei den meisten Unternehmen nicht fehlen und genau wie bei Online- oder Printwerbung ist es unabdingbar, auf einen erfahrenen Hersteller für die Umsetzung der eigenen Maßnahmen zu setzen.

Unternehmer wünschen sich heute eine schnelle und unkomplizierte Lösung für ihren Werbeartikeleinsatz. Online finden sich dafür unzählige Anbieter mit schmackhaften Preisen. Fundierte Beratung und eine individuelle Umsetzung findet man jedoch bei den Profis, die sich seit Jahren darauf spezialisiert haben, aus jedem Werbeartikel den größtmöglichen Nutzen und Gewinn für den Kunden herauszuholen.

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